Deutsche Dschihadisten in Syrien


german

Publiée le 7 févr. 2014
Immer mehr deutsche Männer konvertieren zum Islam, schließen sich gar den Salafisten an. Auch die Zahl der nach Syrien ausreisenden Kämpfer steigt. stern TV berichtet von einem besonderen Fall.
Es ist der Fall von Robert Baum. Seit dem 8. Dezember hinterlässt er im Internet keine Spuren mehr. Stattdessen kursiert diese Nachricht bei Facebook und Twitter: « Das deutsche Mitglied der ISIS, Uthman Al Almani, ist bei einem Selbstmordattentat den Märtyrertod gestorben. Möge Allah sein Opfer belohnen. » Die ISIS ist die sogenannte « Vereinigung Islamischer Staat im Irak und in Syrien » — eine Rebellengruppe. Und bei « Uthman Al Almani » soll es sich um Robert Baum handeln.

Noch vor zwei Jahren hatte stern TV über Robert Baum berichtet. Er war einer jener jungen Männer, die – obwohl Deutsche – den Kampf islamischer Organisationen im Ausland unterstützen. Baum war noch während seiner Ausbildung 2009 zum Islam konvertiert, lebte fortan konsequent seinen Glauben. In seinem Ausbildungsbetrieb lehnte er eine Festanstellung mit der Begründung ab, er habe eine « andere Lebensplanung ». Er lernte Arabisch in Ägypten, zog nach seiner Heimkehr in die Moschee in Solingen. Den Kontakt zu seiner Mutter brach der junge Mann damals ab. Vom Verfassungsschutz musste Marlies Baum später erfahren, dass ihr Sohn mit einem Glaubensbruder am Londoner Flughafen verhaftet worden war. Bei einer Zollkontrolle wurden in seinem Gepäck eine Bombenbauanleitung und diverse islamistische Propagandaschriften gefunden.
Robert Baum wurde zu einer zwölfmonatigen Haftstrafe verurteilt, die nach der Verhandlung zur Bewährung ausgesetzt wurde. « Ich bin froh, wieder in Deutschland zu sein, bei meinen Glaubensbrüdern, bei meiner Familie », sagte Robert Baum nach seiner Heimkehr. Noch am selben Tag zog er wieder in die Moschee. Die Solinger Moschee gilt als deutsches Zentrum der Salafistenszene. Gewaltbereit sei ihr Sohn aber nicht, sagte Marlies Baum damals: « Er hat mir immer gesagt, Mama, wenn die von mir verlangen sollten, dass ich jemanden töte, das würde ich nie machen, da wäre ich der erste, der die Polizei rufen würde. »

Doch offenbar hat die Radikalisierung bei Robert Baum weiter seinen Lauf genommen. „Ich bin der Meinung, die haben ihn im Kopf völlig rumgedreht », sagte Marlies Baum zu stern TV. « Von heute auf morgen war Schluss, ich hab den Jungen nicht mehr erreicht. Er war weg. » Bei seinem Selbstmordattentat soll Robert Baum auch getötet haben. Seine Glaubensbrüder twittern: « he managed to kill more than 50 enemies. » — « Er hat es geschafft, mehr als 50 Feinde zu töten. »
Zahl der radikalen Salafisten nimmt zu

Was treibt junge Männer wie sie in ein völlig fremdes Land, um dort ihr Leben aufs Spiel zu setzen? Marwan Abou-Taam vom Landeskriminalamt Mainz kennt einige dieser Märtyrer-Geschichten: « Ein Hauptargument ist die Emotionalisierung. Sie sehen über die Propaganda, dass den Muslimen Unrecht getan wird. In diesem Fall Muslimen in Syrien. Deswegen. » Auch Barino Barsoum war auf dem Weg, ein Gotteskrieger zu werden. Er konvertierte mit 25 Jahren zum Islam und kam in Kontakt mit radikalen Predigern. « Der Islam und das westliche Wertesystem haben nichts gemeinsam. Und diese Konfrontation wird immer schärfer getrennt, so dass man sich vom westlichen Wertesystem löst und vollständig aufgeht im islamischen Wertesystem », sagt er. Nach fünf Jahren entschloss Barino Barsoum sich jedoch zum Ausstieg. Bei stern TV erklärte er, wie schnell man in die Fänge der radikalen Moslems gerät: « Die Zeit ist sehr kurz vom Gläubigen zum Gewalt-Legitimierer. »

So ein Mensch wurde auch Robert Baum. Der Außenseiter war für die Menschenfänger eine leichte Beute. Er verlor früh seinen Vater und hatte kaum Freunde. Im Islam fand er scheinbar Halt. « Er war ein suchender Mensch. Er hat die Gemeinschaft gesucht « , erklärt Marwan Abou-Taam. « Er kam aus einer Situation, die ihn in die Gemeinschaft reingedrückt hat. Das ist die neue Familie. Das ist eine Gruppe, die etwas abverlangt, andererseits bekommt man Anerkennung. »

Die Zahl potenziell bedrohlicher Salafisten habe sich laut Vrefassungsschutz in den vergangenen Jahren von etwa 3800 (2012) auf rund 4500 (2013) erhöht. Der Salafismus ist die am stärksten wachsende islamistische Gruppe in Deutschland. Immer mehr Deutsche ziehen offenbar auch in den Krieg nach Syrien: Der Verfassungsschutz beobachtete in den vergangenen Jahren eine Zunahme derartiger Ausreisen. Mehr als 270 deutsche Islamisten werden aktuell in Syrien vermutet. Über den Verbleib dieser Menschen wissen die deutschen Behörden nur in Einzelfällen Bescheid. Etwa 15 der verdächtigen Personen haben ihren radikalen Einsatz für den Salafismus vermutlich mit dem Leben bezahlt. Darunter Robert Baum.


6-2-2014
ذكرت مجلة « شتيرن تي في » التلفزيونية أن الجهادي السلفي الألماني (بلال و.) قد لقي حتفه في سوريا دون ذكر ظروف مصرعه. وقالت المصادر الإعلامية الألمانية أن الشاب غادر ألمانيا متوجهاً إلى سوريا بهدف المشاركة في القتال الدائر هناك.
ومع مقتل بلال و.، يرتفع عدد الجهاديين الألمان أو ممن يحملون الجنسية الألمانية الذين قتلوا في سوريا إلى ثلاثة أشخاص. وكان بلال، الذي كان يقيم في مدينة بون الألمانية، قد غادر البلاد عتم 2009 متوجهاً إلى باكستان، إلا أن السلطات الباكستانية اعتقلته عند دخوله البلاد وأودعته السجن ستة أشهر، قبل ترحيله إلى ألمانيا.
هذا ويقدر جهاز المخابرات الداخلية الألماني « مكتب حماية الدستور » عدد الجهاديين السلفيين الألمان الذي يقاتلون في سوريا أو يتوجهون إليها لغرض المشاركة في القتال بحوالي 270 شخصاً.
ح.ع.ح/ ي.أ (شتيرن تي.في/ إكسبريس الألمانية)
http://dw.de/p/1B45e

كانت البداية عبارة عن دعوة أطلقها الجهادى الألمانى الشهير حاجان إم عبر الإنترنت باللغة الألمانية يطالب فيها المسلمين الألمان بالانضمام إلى الحرب المقدسة فى سوريا. وأخذت الأحداث تتطور بسرعة مذهلة حتى خرج وزير الداخلية الألمانى منذ أيام ليؤكد مخاوف بلاده من أن عدد هؤلاء الذين لبوا النداء فى تزايد وأنهم قد يعودوا فى يوم من الأيام إلى برلين لينفذوا فيها عملياتهم الجهادية (!).
وفيما يعد مؤشرا على أن ألمانيا تربة خصبة لانتاج الجهاديين السلفيين منذ فترة، يقول جيرهارد شيندلر مسئول الاستخبارات الخارجية الألمانية إن سوريا أصبحت أكثر اغراء بالنسبة للجهاديين الألمان نظرا للصعاب التى يواجهونها إذا ما أرادوا الذهاب إلى أفغانستان للحاق بطالبان أو الجماعات المتشددة التى تسير على خطى القاعدة فى باكستان، ففى الطريق إلى أى منهما قد توقفهم السلطات الايرانية وتقوم بالتحقيق معهم، أما سوريا، فقد أصبحت فى ظل الأزمة الأخيرة معسكرا لتدريب الجهاديين على تنفيذ عمليات عسكرية ضد أهداف « كافرة ».
ليس هذا فحسب، بل استطاع هؤلاء الجهاديون القادمون من ألمانيا الوصول إلى قلب العالم العربى بعد نجاحهم فى تشكيل خلية داخل مرسى مطروح فى مصر كانوا يقومون خلالها بتدريب الجهاديين على العمليات العسكرية. حتى أصبحت هذه الخلية مركزا ينطلق منه الجهاديون إلى رفاقهم فى مالى وليبيا والسودان والصومال.
http://digital.ahram.org.eg/articles.aspx?Serial=1274483&eid=6056

RAPPEL – REMINDER

Jihad Tourism’: From Germany To The Syrian Battlefield
by SORAYA SARHADDI NELSON
December 22, 2013 2:56 PM
Burak Karan was a rising German-Turkish soccer player before leaving Germany to fight in the Syrian civil war. He was killed in northern Syria in October at age 26. Karan is shown here in Aachen, Germany, in 2008.i
Burak Karan was a rising German-Turkish soccer player before leaving Germany to fight in the Syrian civil war. He was killed in northern Syria in October at age 26. Karan is shown here in Aachen, Germany, in 2008.

Marcel Decoux/EPA/Landov
More than 240 people have left Germany to join the civil war in Syria — the largest reported number from a European country.

One was Burak Karan, a rising German-Turkish soccer player who died in northern Syria in October at age 26. Bild newspaper quoted his brother saying Karan had gone to the border region between Turkey and Syria to help distribute aid.

But Spiegel magazine reports that a video posted on YouTube on Oct. 22 by an unknown Islamist group showed Karan posing with an assault rifle. According to Spiegel, one of the video’s captions says he « stormed like a lion into the area of the (infidels) … and took pleasure in fighting them. »

Officials tell NPR that many of the people going to Syria from Germany — in what is being dubbed « jihad tourism » — are German-born Muslims of foreign descent. A few are ethnic Germans who’ve converted to a fundamentalist version of Islam.

The officials say all of those going are radicalized over an extended period of time via the Internet or acquaintances before being recruited to fight or help the warring factions. But authorities say there is little they can do under German law to stop people from traveling to Syria.

It’s especially easy for these recruits to get to Syria, says Boris Rhein, the interior minister in the German state of Hesse, where Frankfurt is located. They can fly to Turkey, take a bus to the Syrian border and then cross on foot.

Rhein says most of those going from his state are 25 or younger, including four minors. The Berliner Zeitung reported on Dec. 19 that one 16-year-old from Rhein’s state — a German boy of Turkish descent — was recently killed in Syria.

The Hesse minister says especially disturbing is that many Germans are being recruited by radical Salafists on school and college campuses.

« The contact is established by handing over a Quran and then, almost like a drug dealer, they get these young people hooked, » he explains. « So the schools have become a recruitment center, and this really frightens us and is a huge challenge. »

He and other officials fear the German fighters could eventually pose a security threat to Europe.

Germany’s Focus magazine reported this month that al-Qaida may be using the fighters’ German passports to plan terrorist attacks in Europe. Also, a German security official who spoke to NPR on the condition of not being identified says there’s concern about radicalized war veterans coming back to Germany with knowledge of weapons and explosives that could be used to carry out attacks there.

Rhein says it’s imperative to prevent those who want to fight in Syria from leaving home in the first place. So he’s proposed an early detection system that will include telephone hotlines and counseling centers.

The Hesse minister says the system — which he’s trying to get other German states to adopt — will be similar to existing German programs that identify right-wing extremists. He says the idea is to create lines of communication with relatives, friends and teachers who would likely be the first to notice when an individual is becoming radicalized.

A nationwide system would also make it easier for German states to share information on radical Islamist activities with each other. That’s something authorities there would welcome.

« We always have in each state different systems, » says Berlin police spokesman Stefan Redlich, « different computer programs in the police [departments] and sometimes even different laws. So it’s always a good idea to have one common system to look at the problem. »

http://www.npr.org/blogs/parallels/2013/12/21/256002951/jihad-tourism-from-germany-to-the-syrian-battlefield

Azouzi & Mahasham

Cet article, publié dans Uncategorized, est tagué , , , , , , , , . Ajoutez ce permalien à vos favoris.

Un commentaire pour Deutsche Dschihadisten in Syrien

  1. Ping : Deutsche Dschihadisten in Syrien | Syrie dans l...

Votre commentaire

Entrez vos coordonnées ci-dessous ou cliquez sur une icône pour vous connecter:

Logo WordPress.com

Vous commentez à l’aide de votre compte WordPress.com. Déconnexion /  Changer )

Photo Google

Vous commentez à l’aide de votre compte Google. Déconnexion /  Changer )

Image Twitter

Vous commentez à l’aide de votre compte Twitter. Déconnexion /  Changer )

Photo Facebook

Vous commentez à l’aide de votre compte Facebook. Déconnexion /  Changer )

Connexion à %s